In den Nachrichten: Datenrettungslektionen aus „Es geht nur ums Geld“
Eine klickende Festplatte. Ein Telefon, das sich nicht mehr einschalten lässt. Ein Waldbrand. Eine Lösegeldforderung auf einem verschlüsselten Computerbildschirm. In diesem Es geht nur ums Geld-Interview gibt DriveSavers Einblicke aus der Praxis zur Datenrettung bei komplexen RAID-Systemen und Alltagsgeräten – sowie dazu, was wirklich passiert, wenn Backups bei Ransomware-Angriffen oder Katastrophen versagen.
Datenverlust bleibt selten nur ein technisches Problem. Für Familien kann es den Verlust von Fotos, Videos oder jahrelanger kreativer Arbeit bedeuten. Für Unternehmen kann es zu Ausfallzeiten, verpassten Fristen, regulatorischem Druck und schnell wachsenden betrieblichen Störungen führen.
Dieses Gespräch bleibt praxisnah: wie Sie die Informationen schützen, die für Ihr Leben oder Ihr Unternehmen wichtig sind – und was zu tun ist, wenn der Zugriff verloren geht.
Was Datenrettung wirklich umfasst
Mike Cobb erklärt den Umfang ganz einfach: Wenn ein Gerät digitale Informationen speichert, kann es ein Fall für die Datenrettung werden. Das betrifft alltägliche Speichergeräte wie Telefone, Tablets, Laptops, SD- und microSD-Karten und externe Festplatten sowie professionelle Speichersysteme wie Server und Multi-Drive-Umgebungen.
Die eigentliche Lektion ist nicht „wir unterstützen viele Geräte“. Sondern dass die meisten Menschen und Organisationen gar nicht merken, wie viele einzelne Schwachstellen sich angesammelt haben – bis etwas ausfällt.

Andy Maus beschreibt, was viele Organisationen erleben: Systeme werden verschlüsselt, eine Lösegeldforderung erscheint, und die Teams müssen plötzlich unter Druck weitreichende Entscheidungen treffen. In diesem Moment beginnt meist die Incident Response, Eindämmung, Wiederherstellung und forensische Analyse.
Incident-Response-Teams sind verantwortlich für die Eindämmung, Behebung und Wiederherstellung von Systemen anhand verfügbarer Backups. DriveSavers wird dann hinzugezogen, wenn diese Wiederherstellungspfade nicht funktionieren und kritische Daten durch Korruption, Löschung oder Verschlüsselung unzugänglich bleiben. Unsere Aufgabe ist es, gezielt die Daten wiederherzustellen, die für den Geschäftsbetrieb oder aus rechtlichen, regulatorischen oder Compliance-Gründen erforderlich sind.
Einer der hilfreichsten Teile des Interviews ist die Erklärung der Datenrettung. In großen Umgebungen sind Daten nicht immer ordentlich an einem Ort gespeichert. Moderne Dateisysteme verteilen Teile einer Datei möglicherweise auf mehrere Laufwerke, und das System ist auf Metadaten angewiesen, um diese Teile zu einer lesbaren Datei zusammenzusetzen.
Wenn diese „Karte“ beschädigt ist, wird die Datenrettung ein mehrstufiger Prozess: Zuerst wird auf physischer Ebene begonnen, dann wird rekonstruiert, wie die Daten geschrieben wurden, und schließlich versucht man, verwendbare Dateien aus über mehrere Laufwerke verteilten Fragmenten zusammenzusetzen.
In einem RAID-System sind die Laufwerke dafür ausgelegt, gemeinsam zu arbeiten. Doch wenn genügend Komponenten ausfallen oder ein Rebuild schiefläuft, ist die Auswirkung selten auf einen Bereich beschränkt. Im Interview wird eine Umgebung mit hoher Laufwerksanzahl beschrieben, in der mehrere Teams gleichzeitig betroffen waren: Forschungsaktivitäten wurden gestoppt, Arbeitsabläufe unterbrochen, und alle warteten auf genau diesen einen Datensatz, der als erstes wiederhergestellt werden musste.
Deshalb geht es bei der RAID-Datenrettung häufig um eine kontrollierte Rekonstruktion statt um schnelle Lösungen. Ein RAID-Ausfall kann zudem durch gut gemeinte, aber vorschnelle Maßnahmen (wie wiederholte Rebuild-Versuche) verschlimmert werden, wenn der tatsächliche Zustand oder die Konfiguration des RAID-Verbunds nicht vollständig verstanden wird.

„Verbrannte Daten“ ist keine Metapher. Waldbrände und andere Katastrophen können Geräte beschädigen – manchmal bis zur Unkenntlichkeit.
Hier ist der praktische Punkt: Das Aussehen bestimmt nicht immer das Ergebnis. Wenn die Komponenten, die die Daten speichern, intakt bleiben, ist eine Wiederherstellung möglicherweise noch möglich. Aber es ist auch wichtig, ehrlich zu sagen, dass Schäden manchmal zu schwerwiegend sind – deshalb sind Vorbereitung und Backup-Strategie entscheidend.
Wenn Sie unsicher sind, rufen Sie DriveSavers an – ein Gespräch mit einem Datenrettungsexperten kann helfen, vermeidbare Schäden zu verhindern.
Telefone, Laptops, externe Festplatten, SD-Karten, SSDs, USB-Sticks und mehr – alles, was digitale Informationen speichert.
Wiederholte Versuche können Daten überschreiben oder den Schaden verschlimmern. Wenn die Daten wichtig sind, lohnt es sich, innezuhalten, bevor man Änderungen vornimmt.
Folgen Sie zuerst Ihrem Incident-Response-Plan. Wiederherstellungsentscheidungen hängen davon ab, was verschlüsselt wurde, welche Backups vorhanden sind und welche Daten für den Betrieb erforderlich sind.
Vielen Dank an das Team von Sonoma Wealth Advisors hinter It’s All Money, das DriveSavers vorgestellt und Raum für ein praxisnahes Gespräch über reale Datenverlustszenarien geschaffen hat.
Müssen Sie kritische Daten wiederherstellen? Die Datenrettungsexperten von DriveSavers sind rund um die Uhr unter +1 (888) 440-2404 erreichbar.

