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Vor- und Nachteile von SSDs (Solid State Drives)

Seit ihrer Einführung in den 1990er-Jahren haben sich Solid-State-Drives (SSDs) zu einer der führenden digitalen Speicherlösungen des 21. Jahrhunderts entwickelt. Heute konkurrieren sie mit den älteren und etablierten Festplattenlaufwerken (HDDs) um Marktvorteile und die Gunst der Verbraucher.

HDDs und SSDs sind insofern ähnlich, als beide dazu dienen, Speicherplatz für Laptops, Desktop-Computer und andere alltägliche technische Geräte bereitzustellen. Auf diesen Laufwerken speichern wir persönliche und geschäftliche Dokumente, Fotos, Videos und andere digitale Dateien. Im Gegensatz zu HDDs, die mechanische Bauteile nutzen, um Daten auf rotierenden Platten zu lesen und zu schreiben, verwenden SSDs Flash-Speicher zur Informationsspeicherung.

SSDs lesen und schreiben Daten auf miteinander verbundene Flash-Speicherchips. Diese Chips sind besonders, weil sie auch ohne Stromzufuhr Daten speichern können. Der Verzicht auf mechanische Bauteile macht SSDs sehr kompakt – ideal für Laptops und andere Geräte. Mit dem wachsenden Bedarf an mobiler Technologie ist folglich auch die Nachfrage nach SSDs deutlich gestiegen.

Im Jahr 2020 wurden weltweit 320 Millionen SSDs ausgeliefert. Der Marktanteil dieser Geräte hat sich zwischen 2015 und 2020 mehr als verdreifacht, und die Branche rechnete mit einem Anstieg der Auslieferungen um 13 % im Jahr 2021. 2020 wurden zum ersten Mal mehr SSDs als HDDs verschickt.

Es gibt gute Gründe, warum SSDs HDDs immer mehr verdrängen. Wenn man die Vor- und Nachteile von SSDs gegenüber HDDs betrachtet, könnte man meinen, dass die Vorteile der SSD überwiegen. Doch das ist nicht für alle Nutzer der Fall. Diese Liste der SSD-Vor- und Nachteile hilft Ihnen dabei, zu entscheiden, ob ein SSD-Laufwerk die richtige Speicherlösung für Sie ist.

Vorteile von SSDs

SSDs haben sowohl Vor- als auch Nachteile. Doch für die meisten Nutzer überwiegen die Vorteile einer SSD die möglichen Nachteile deutlich. Hier sind drei der wichtigsten Vorteile einer SSD.

Hohe Lese- und Schreibgeschwindigkeiten

SSDs lesen und schreiben schneller als HDDs. Ein typisches SSD erreicht etwa 550 Megabyte pro Sekunde (MBps) beim Lesen und 520 MBps beim Schreiben unter normalen Bedingungen. Eine HDD hingegen schafft nur 125 MBps — also mehr als viermal langsamer als eine SSD. Anhand der Zahlen wird der enorme Leistungsunterschied sofort deutlich.

Keine beweglichen Teile

Wie bereits erwähnt, haben HDDs mechanische Teile, die Daten manuell auf die Platten lesen und schreiben. Diese beweglichen Teile sind die Hauptursache für Festplattenprobleme, die häufig zu Datenverlust führen. SSDs hingegen besitzen keine Mechanik und sind daher deutlich weniger ausfallanfällig.

Aber das Fehlen beweglicher Teile bringt einen zusätzlichen Vorteil mit sich: keinerlei Geräusch. Das Summen einer HDD ist ein weltweit vertrautes Geräusch. Da SSDs aber keine beweglichen Teile besitzen, erzeugen sie keinerlei Geräusch.

Physische Größe

Das Fehlen beweglicher Teile in einem SSD ermöglicht ein deutlich kompakteres Design als bei seinen HDD-Vorgängern. HDDs verfügen über Motoren, Spindeln und Platten, die viel Platz beanspruchen. Die Chips, aus denen SSDs bestehen, sind dünn und flach – genau wie die SSDs selbst.

As devices needing storage get smaller, their hard drives need to as well. SSDs are slowly shrinking and, because of their composition, could continue to reduce in size.

Nachteile von SSDs

Beim Kauf einer Festplatte gibt es vieles zu beachten – deshalb ist es so wichtig, die Vor- und Nachteile von SSDs genau zu kennen. Und obwohl SSDs zahlreiche Vorteile haben, gibt es auch Nachteile.

Begrenzte Lebensdauer

Jede SSD hat eine bestimmte Anzahl an Lese- und Schreibvorgängen. Diese wird als „Terabytes Written“ (TBW) bezeichnet. Beim Kauf einer SSD ist bereits ein festgelegtes „Ablaufdatum“ vorhanden, das davon abhängt, wie häufig das Laufwerk genutzt wird.

Das mag seltsam erscheinen. Doch in Wirklichkeit liegen die TBW-Grenzen weit über dem, was ein durchschnittlicher Nutzer an Lese- und Schreibvorgängen durchführt. Eine aktuelle Studie von Google und der Universität Toronto hat gezeigt, dass die meisten SSDs altersbedingt ausfallen – nicht weil sie das TBW-Limit erreicht haben.

Kosten

SSDs kosten deutlich mehr als ihre HDD-Gegenstücke. Für eine vergleichbare Speicherkapazität zahlt man meist das Doppelte. Der hohe Preis ist ein Nachteil von SSDs – aber je nachdem, wie man das Laufwerk nutzt, kann sich die Investition lohnen.

Schwierige Datenrettung

Trotz der Nachteile von SSDs könnte man meinen, sie seien den HDDs überlegen. Doch beim Thema Datenrettung ist das schwer zu behaupten. Die Wiederherstellung von Daten bei SSDs ist wesentlich komplizierter als bei HDDs. Eine SSD zu reparieren und dabei die Daten zu erhalten, ist keine leichte Aufgabe und sollte niemals eigenständig versucht werden. Wenn Ihre SSD ausfällt und Sie Hilfe bei der Datenrettung brauchen, sind wir für Sie da. Kontaktieren Sie DriveSavers, um Ihre SSD-Daten zu retten!

Mike Cobb, Leiter der Technik und Chief Information Security Officer (CISO)
Als Director of Engineering leitet Mike Cobb die täglichen Abläufe der Engineering-Abteilung, einschließlich der physischen und logischen Wiederherstellung von rotierenden Medien, SSDs, Smart-Geräten und Flash-Medien. Zudem überwacht er die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für vergangene, gegenwärtige und zukünftige Speichertechnologien. Mike fördert das Wachstum und stellt sicher, dass jede Abteilung und ihre Ingenieure kontinuierlich Wissen in ihrem Fachgebiet erwerben. Jeder DriveSavers-Ingenieur wurde so geschult, dass die erfolgreiche und vollständige Datenwiederherstellung oberste Priorität hat.

Als Chief Information Security Officer (CISO) ist Mike für die Cybersicherheit bei DriveSavers verantwortlich, einschließlich der Pflege und Aktualisierung von Sicherheitszertifizierungen wie der SOC 2 Typ II-Konformität, der Koordination der Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens sowie der Schulung der Mitarbeiter im Bereich Cybersicherheit.

Mike ist seit 1994 bei DriveSavers tätig und hat einen Bachelor-Abschluss in Informatik von der University of California, Riverside.

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